Interview- Wer steckt hinter dem ganzen Rooomer-Team? Teil I - Christian

Hallo Christian, wir möchten dich gerne etwas näher kennen lernen und haben einige Fragen für dich vorbereitet:

1. Was sind Deine Aufgaben hier im Rooomer Team?

Hallo zusammen, von Beruf bin ich Maler- und Lackierermeister und ich habe im Rooomer Team vielfältige Aufgaben.

Ich bin zum einen für die technischen Fragen zuständig, z.B. welches Material verwenden wir, wie wird es verarbeitet, wie hoch ist der Verbrauch auf was ist zu achten.

Ich habe viel Erfahrung im Umgang mit Farben und Tapeten und kann so schon bei der Ideenfindung zu neuen Impressionen meine Vorschläge einbringen. Wenn dann die Ideen umgesetzt werden schlägt meine Stunde. Ich bereite die Untergründe vor, streiche die Wände und tapeziere die Tapeten. Dann fotografiere ich die fertigen Räume und bearbeite sie am Computer, damit sie online gestellt werden können.

Bei technischen Fragen zum Onlineshop kann ich manchmal auch behilflich sein.

 

2. Kam die Idee für den Online-Shop über Nacht oder hattest du diese schon länger im Kopf?

Computer und Internet haben mich schon immer fasziniert, so war die Idee für einen eigenen Onlinehandel natürlich naheliegend.

Die eigentliche Idee ist es aber, nicht irgendeine Farbe über das Internet zu verramschen, sondern den Kunden Inspirationen für ihre eigenen vier Wände zu geben. Dabei sollen die Kunden aber nicht nur wie in Wohnzeitschriften die Ideen finden, sondern auch gleich bei uns komplett bestellen können. Also Farben, Tapeten und Deko passend aufeinander abgestimmt.

Das Konzept dazu kam nicht spontan, sondern ist über ein paar Monate gereift.

 

3. Was ist jeden Tag Deine Motivation als Geschäftsführer?

Mit meinem Beruf, den Mitarbeitern und unseren Produkten und Materialien verschönern und gestalten wir Lebensräume. Wir können mit Farben und Strukturen die Oberflächen gestalten und sie vollkommen verändern.

Es erfüllt mich, wenn wir Räume neu gestalten dürfen und dadurch ein lebenswerter Raum entsteht. Als Geschäftsführer darf ich in allen Bereichen kreativ sein, ich kann entscheiden wohin sich die Firma entwickelt, mit welchen Mitarbeitern ich zusammenarbeiten will, oder für welche Kunden wir arbeiten möchten.

Wenn ich eine Idee wie den Onlineshop habe, dann kann ich diese auch umsetzen und es freut mich wenn meine Ideen und Taten Früchte tragen - das motiviert mich.

 

4. Beschreibe Dich mit drei Adjektiven.

zielstrebig - kreativ - verlässlich

 

5. Wenn Du Dich für eine Automarke entscheiden müsstest, welche wäre es?

Lange Zeit war Porsche für mich ein Traumwagen, weil das Design der Fahrzeuge unübertroffen gut ist, der Sound genial und die Marke unglaublich emotional ist.

Mittlerweile denke ich dass wir in Sachen Mobilität andere Wege gehen müssen und ich mir als nächstes Fahrzeug ein Auto mit Elektroantrieb zulegen möchte dass ich an der firmeneigene Photovoltaik Anlage aufladen kann.

 

6. Was sind die nächsten Ziele/ Ideen für den Online Shop?

Vorrangiges Ziel ist es die Marke und den Shop Rooomer sichtbar und bekannt zu machen. Unsere Kunden sollen wissen wofür wir stehen, welchen Vorteil sie haben, wenn sie bei uns bestellen oder uns in den sozialen Netzwerken verfolgen.

Wir wollen mittelfristig noch einige neue Gestaltungsideen umsetzen und unseren Kunden online zugänglich machen. Dazu wollen wir unser Rooomer-House nutzen und die neuen Trends hier analog darstellen.

 

7. Was war bisher das schönste Erlebnis in Deinem Arbeitsleben?  

Wenn ich zurückdenke, dann kann ich mich vor allem an die Renovierung unseres Rooomer Houses erinnern. Zunächst waren unsere Mitarbeiter und auch die anderen Handwerker eher skeptisch, ob es überhaupt Sinn macht das Haus zu renovieren, da es in einem sehr desolaten Zustand befand. Mit unserem handwerklichen Können und einem gehörigen Schuss Kreativität ist es uns gemeinsam gelungen ein richtig schönes Ferienhaus zu erschaffen und ich habe gespürt wie alle richtigt motiviert und stolz bei dem Projekt mit dabei waren.

Die Erfahrung war sehr schön für mich und hat mir wieder bewusst gemacht wie stolz wir Handwerker auf unsere Arbeit sein dürfen.

 

8. Wann und wo kannst Du am besten abschalten?

Wenn ich im Auto alleine unterwegs bin, höre ich gerne mal laute Rockmusik z.B. ACDC, ich singe dann, soweit es mein Englisch zulässt und so laut ich kann mit, dabei komme ich auf andere Gedanken. Manchmal lege ich mich auch einfach auf einen Sitzsack in den Garten, setze mir meine Kopfhörer auf und höre Queen oder Falco, dabei kann ich wunderbar abschalten.

Ich würde auch gerne mehr Bücher lesen, das ist auch sehr entspannend, leider schlafe ich dabei meist nach kurzer Zeit ein.

Am Sonntag in der Kirche beim Gottesdienst oder einfach beim Besuch einer stillen Kapelle - unglaublich wie beruhigend das sein kann und wieviel Energie man da tanken kann.

 

9. Wer oder was ist Dein größtes Vorbild?

Ich denke mein Vater war sehr prägend für mein Leben, ich habe ihm viel zu verdanken und ich konnte viel von ihm lernen. Er war mir für viele Dinge ein Vorbild und ich konnte entscheiden, ob ich es so mache wie er oder wenn ich etwas nicht für gut befand es auf eine andere Art und Weise zu machen.

Faszinierend finde ich Musiker wie Freddy Mercury, Herbert Grönemeyer oder z.B. Falco die es geschafft haben durch ihre Lieder und Texte ihre Fans zu begeistern und das sogar über ihren Tot hinaus. Sie haben etwas erschaffen was die Leute begeistert und was für immer auf dieser Erde zurück bleiben wird, sie haben sich ein Denkmal gesetzt.

Steve Jobs möchte ich nicht als Vorbild bezeichnen weil ich mit seiner Art als Mensch nicht ganz klar komme, dennoch ist er extrem kreativ und konsequent gewesen. Er hat alle Höhen aber auch Tiefen durchlebt und nie aufgeben sondern immer an sich und seine Ideen geglaubt.

 

10. Welche Lebensweisheit kannst Du anderen weitergeben?

Mit 45 Jahren bin ich sicherlich nicht weise, ich habe jedoch schon so einige Erfahrungen im Leben gemacht die ich weitergeben kann:

Man kann nur die Zukunft ändern also nicht Vergangenem nachtrauern, aus Fehlern lernen und es dann besser machen.

Immer positiv denken und handeln, am Ende wird alles gut und wenn es noch nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende.

Zufrieden und Dankbar sein am Ende des Tages, wir durften/dürfen in Frieden und Wohlstand leben - es geht nicht allen Menschen so gut wie uns.

Anderen helfen und teilen, nicht beneiden sondern sich freuen wenn es anderen Menschen gut geht, dann geht es dir selber auch gut.

Der Mensch denkt und Gott lenkt, ich bin mit ihm immer gut gefahren, auch wenn ich manchmal nicht genau gewußt habe wohin der Weg führt sondern es erst bemerkt habe als ich am Ziel war.

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